Garten

Blühender Frühling mit Zierquitte und Magnolie vor dem Fachwerk

Ein süßer und leckerer Anfang auf 300 Quadratmetern

Groß, süß und lecker…

Das wird sicherlich keine einfache Sache. Auf dem großen Teil der ehemaligen Heuwiese soll sich erstmal Odin, unser Automower austoben, um ihn überhaupt ansehnlich zu machen. Das hat er bisher am Haus ganz gut geschafft. Für mich bleiben dann derzeit mit Birnen-, verwilderten Pflaumen- und Kirschbäumen besetzte 300 Quadratmeter, die sich für einen Gemüse- und Obstgarten anbieten. Auf dem Platz des ehemaligen Pferdemist-Haufens, der mit dem Abschied der letzten Stuten abgefahren wurde und den wir in den letzten Jahren nur noch mit dem reichlichen Herbstlaub bedienten, hab ich schon mal angefangen. Mit acht Erdbeerpflänzchen. Die haben sofort geblüht und dann Früchte gebracht, die besser als alle aus den Einkaufsschälchen schmeckten. Dann sind Laub und Restmist auch so fruchtbar geworden, dass die „glorreichen Acht“ reichlich Ausleger bildeten. Die stärksten von ihnen werden das Beet vergrößern.

Hoffentlich reicht der Regen für die harte Erde

Jetzt ist mir der Kragen geplatzt. Unsere Wiese am Haus wurde zum letzten Mal geheut – ohnehin mit einem Monat Verspätung gegenüber allen bisherigen Zeiten. Und nun stehe ich da mit den schon reichlich verkrauteten Resten an den breiten Rändern und in den weiten Ecken, mit meterhohen Disteln und Brennnesseln, mit Ampfer und dem teuflischen Klettenlabkraut (Galium aparine). Früher wurde mit der Sense sofort nachgearbeitet, damit man möglichst viel Heu erntete. Heute kommen jedes Jahr größere Maschinen. Eine acht Meter breite Messerreihe fährt bei mir am Haus eine Runde und räumt beim Wegfahren noch die Mitte ab. Das war´s dann – rangieren verlangt nur kostspielige Zeit.

Geschnittene Wiese
Wenn der Lohnunternehmer schneidet, bleiben viele Ränder und Ecken stehen -zuviel.

Die Folge: Ich hab jetzt eine Woche in der Hitze malocht, um die Wiese sauber zu machen für meinen Rasenroboter. Drei Kanäle für die Kontaktdrähte mussten durch die Einfahrt gefräst werden. Und jetzt müssen wir warten, dass der Regen die Erde wieder etwas weicher macht, Derzeit bekommt die Verlegemaschine die Begrenzungsdrähte nicht in den Boden… Das mache ich nicht mehr mit: Nach Heuschnitt mit großen Maschinen bleiben auf Dauer zuviel: Tagelang mit derr Motorsense nachschneiden. Mit mir nicht mehr, sagt der 81jährige.

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