22-1-20

Strom? Kommt aus der Steckdose

Da haben Greta und ihre Protest-Generation den deutschen Politikern einen derartigen Schrecken versetzt, dass sie förmlich in einen wilden Aktionismus gerieten und gar ihre Lobby einschließlich aller wissenschaftlichen Berater in beflissender Eile überrannten. Zur Besinnung sind sie noch nicht gekommen. Es bleibt nicht aus, dass solche Beobachtungen natürlich weiter an dem ohnehin lädierten Vertrauen beim Wähler kratzen.

Den Politikern ist bisher nicht bewusst, dass sie durch ihre Entscheidungen die Zukunft mit Sonnen-Kollektoren den Chinesen überlassen haben. Die Republik läßt sich auch nicht weiter endlos mit Windflügeln zupflastern, wenn Abstandsregeln und Windschneisen ausgeschöpft sind. Und der Beschluss, den Klimawandel an den Zertifikathandel mit CO2-Emissionen zu delegieren, ist im Ausgang mehr als vage. Weil diese Lösung für unsere Wirtschaft ja nur gerecht werden kann, wenn sie weltweit gilt.

Auch der Hype mit den Elektro-Autos bleibt erstmal ein irrer Wunschtraum. Die Herstellung der Batterien mit ihren Bestandteilen aus knappen Ressourcen bietet schon reichlich Umweltskandale. Und diese Autos müssen unabänderlich regelmäßig an die Steckdose, um Strom zu laden, der auf unabsehbare Zeit erstmal schmutzig bleiben wird.

Wir haben ohnehin weit und breit die teuersten Strompreise einschließlich Steuern und Abgaben für private Haushalte. In diesem Preis beispielsweise eingeschlossen: Dass an einem Pfingstsamstag, wie 2019 passiert, wenn das Wetter zum Spaziergang lockt oder draußen über Holzkohle und Gas am Grill gebruzzelt wird, der zu reichlich aus Kollektoren und Windrädern angebotene Strom für mehr als 40 Millionen Euro vernichtet werden muss.

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Trecker-Protest für Gülle

Heute ist wieder Freitag. Friday for future? Nein. Heute dröhnen schon wieder die Trecker und behindern gewollt den Verkehr. Die Landwirte wehren sich damit an vielen Orten gegen das „Tierwohl“. Das ist ihnen zu teuer. Es geht um die Gülle und darum, dass nicht mehr soviel davon über die Äcker ins Grundwasser gerät. Deutschland muss dafür bereits seit einiger Zeit erhebliche Strafgelder – von unseren Steuern – an die EU entrichten.

Wieviel Zeit werden die Bauern wohl noch gebrauchen, um das Lebensrecht der nächsten Generationen zu begreifen? Ihre Nachkommen gehören doch auch dazu…

Und die Tiere? Ihre Haltung zur Fleischgewinnung wird nie – auch mit „Tierwohl“ – ohne Qualen abgehen – und reicht ohnehin nicht auf Dauer für die explodierende Weltbevölkerung. In Israel und den Niederlanden schafft man schon Retortenfleisch – gewonnen ohne Tötung aus einzelnen Tierzellen. Solchen Fabriken gehört die Zukunft.

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Automower-Warnschild
Endlich eingetroffen! Eigentlich wollte iich mir die Warnung vor unserem Odin selbst zum Fest schenken. Aber da kam beim Hersteller wohl eine Betriebs-Weihnachtspause dazwischen. Jetzt bin ich hoch zufrieden: Stabiles Blech mit vorgebohrten Schraublöchern. Das Anbringen hat noch Zeit, weil die Wiesen erstmal hergerichtet werden müssen: Zuviele Blätter, Äste und leider besonders viele Mäusehaufen.

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Habeck zu derartigen Nachtsitzungen: Es war der Horror

Mit diesen Politikern krepiert der Planet

So wird das nichts. Mehr als 19 Stunden saß das Klima-Kabinett zusammen. Und dann ging´s mit 22 Seiten voller „Eckdaten“ vor die Presse. In den Papieren fanden die Experten schon nach erstem Durchblick etliche Schmonzetten. Vor allen Dingen: Es fehlt der große Wurf – allem merkt man das unsäglichen Ringen um Kompromisse an. 

Als eine Journalistin kritisch nachfragte, ob es überhaupt ratsam sei, nach so vielen qualvollen Stunden derart wichtige Beschlüsse zu fassen, rastete Klima-Kanzlerin Merkel aus. Das sei Politik, gegenüber allen wissenschaftlichen Forderungen das „Machbare“. Dazu zur Wahrheitsfindung mal Erinnerungen an solche Nächte von Robert Habeck, dem derzeit als Merkel-Nachfolger gehandelten Grünen-Chef: Es war der Horror. Ab 1 Uhr wurde man unkonzentriert, ab 3 Uhr schlief man ein, ab 4 Uhr schlug Übermüdung in Gereiztheit um. Ich habe in diesen Nächten Tränen wie Wutanfälle gesehen, die man im Vollbesitz seiner Kräfte nie gehabt hätte.“

Da kann man sich vorstellen, was tatsächlich in den langen Nachtstunden zum 20.. September passierte und was man bei allen Ergebnissen in Erinnerung halten sollte: Mit einem puren Parteien-Geplänkel um die jeweils eigene Wähler-Klientel wurde Buchstabe um Buchstabe eine Subventionsorgie verfasst, für die ohnehin wie immer die Steuerzahler aufkommen müssen. Auch wie immer: Man hat was getan, man kann was vorweisen. Der Planet für die nächsten Generationen, alle Warnungen der Wissenschaftler waren um 1 Uhr (siehe oben) vergessen. Friday for Future? Es war nur wieder ein Freitag des üblichen Parteien-Gezänks…

 

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