Worüber ich nachdenke

Unabdingbar: Bei allen schönen Dingen und Aktivitäten, denen man sich mit einem monatlichen „Grund-einkommen“ hingeben kann, sollte man das Leben da draußen, die Zeit und die Zukunft niemals vergessen. Einmal mehr hat mich der Philosoph Richard David Precht beeindruckt, der auch bei einem seiner jüngsten Auf-tritte Ende Juli 2019 besonders den Politikern die Leviten liest. Fazit: Deutschland verschläft die Digitale Revolution, die längst begonnen hat. Bild: WhatsApp-Kommunikation.

Keynote von Richard David Precht zur „Utopie für die digitale Gesellschaft“ im Rahmen des Events „Welcome to Worktopia“ von LAB & Company. Von einem der profiliertesten Philosophen im deutschsprachigen Raum erfuhren die Teilnehmer, welchen Mehrwert die externe Perspektive eines Philosophen auf die technologisch-organisationalen Herausforderungen der Arbeitswelt bietet.

Paneldiskussion mit Gabriele Zedlmayer, Richard David Precht und Christoph Burkhardt während des Events „Welcome to Worktopia“ von LAB & Company. Als Intro zu dem von Thorsten Otto moderierten Gespräch schilderte Gabriele Zedlmayer, Social Innovator und ehemals Chief Progress Officer bei Hewlett-Packard, ihren Eindruck zum Status Quo der Digitalisierung in unserer Gesellschaft.

Mal etwas ketzerisch: Politik gehört verboten. Heute (25-7-19) wird bekannt, was die Regierung in Berlin für finanzielle Verpflichtungen beim Debakel um die gescheiterte Maut eingegangen ist. Bis 2032 ist der Staat den übereifrig beauftragten Firmen selbst für die Verdienstausfälle ersatzpflichtig. Und wer bezahlt´s? Kann man nicht mal endlich die entsprechenden Politiker für den von ihnen verursachten Irrsinn zur Kasse bitten? Das würde doch die Regierung zur Vernunft und zum realistischen Denken bringen. Vielleicht könnte man im Laufe der Zeit auch positive Auswirkungen auf die rapid steigende Politikverdrossenheit erhoffen.

2 Antworten zu Worüber ich nachdenke

  1. puzzleblume sagt:

    Für den Fall, dass man sie zur Kasse bitten könnte, hat das Umweltbundesamt eine gute Idee, dies über die geheuchelte „Klimaziel-„Politik zu finanzieren.
    In strukturschwachen Gebieten wie dem niedersächsichen Wendland, in denen die öffentlichen Verkehrsmittel ausgerechnet in den vergangenen zwanzig Jahren gegen Null heruntergefahren worden sind, und ein Azubi mit Wegfall der Pendelpauschale die 60 km zur Berufsschule (einfache Strecke) nach Lüneburg vielleicht dennoch nicht mit dem Fahrrad fahren kann, fühlt man sich gehörig auf die Schaufel genommen – leider kein zielführendes Vehikel.

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