„Eine illustre Gesellschaft“

Die siebte Staffel der preisgekrönten rbb-Show „Chez Krömer“ startet in Kürze mit sechs neuen Folgen online und im rbb Fernsehen. Der unberechenbare Kurt Krömer begrüßt in seinem „Verhörraum“ u.a. den „YouTuber“ Julian Reichelt und den Satiriker Jan Böhmermann.Neben dem ehemaligen Bild-Chefredakteur Julian Reichelt, der jetzt mit seinem Format „Achtung, Reichelt!“ auf YouTube für Furore sorgt, sind bei „Chez Krömer“ Satiriker und Moderator Jan Böhmermann, CDU-Politiker Jens Spahn und die Autorin und Prostituierte Salomé Balthus zu Gast.

Für die Sendung mit dem Gast Torsten Sträter (Staffel 4) ist „Chez Krömer“ mit dem Grimme-Preis 2022 in der Kategorie Unterhaltung ausgezeichnet worden.

Hintergrund: Die erste Folge der neuen Staffel ist am Montag, 31. Oktober 2022, ab 18.00 Uhr in der ARD Mediathek und auf YouTube sowie am Dienstag, 1. November, um 22.15 Uhr im rbb Fernsehen zu sehen. Exklusiv für die ARD Mediathek wird es für Staffel 7 dann noch eine siebte Folge von „Chez Krömer“ geben. (aus dem aktuellen Kress-Report)

Ich veröffentliche diese Meldung als letzten Anstoß, endlich mal über meinen früheren Beruf zu schreiben. Ich war Journalist. Naja, ich spreche besser vom Beruf Redakteur, denn Journalist kann sich immer noch jeder nennen, auch alle, die sich nicht einmal eine ordentliche Ausbildung zugemutet haben. Hoffentlich kann ich hier schnell ein „Mehr“ als Link anführen.

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Aus alten Zeiten fein geschrieben

Da hat Rudi Bernhardt für sein Projekt Unna meine Tauben-Geschichte übernommen und eine wunderschöne Einleitung über die alten Zeiten mit mir geschrieben. Danke Rudi!
„Das 20. Jahrhundert war wohl so rund 69 Jahre alt. Genau so volljährig wie Jürgen Malte Markhoff, als er eine Leidenschaft für Tauben und deren untrüglichen Kompass während eines Heimfluges für sich ausmachte. Damals lernte ich den künstlernden Journalisten (!), den schreibenden Künstler (?), okay, einigen wir uns auf den kunstvoll treffliche Artikel verfassenden Schwerter Chronisten, kennen.
Ich enterte damals die Redaktionsräume der ach so ruhigen Nachrichten (Ruhr-Nachrichten mit dem Zusatz: Schwerter Zeitung) in der hübschen, aber von Einbahnstraßen zerfurchten Stadt an der Ruhr, die seinerzeit noch dem Kreis Iserlohn angehörte (heute MK). Da saßen Chef Malte und der leider allzu früh verstorbene Klaus Mendel (besonders gut konnte er Lokalsport, aber noch viel mehr) und irgendwann am Tage, aber täglich auch Rosel Linner, begnadete “Newshen” (Nachrichtenhenne = Nachrichtenbeschafferin) und machten das für mich bis dato Beeindruckendste an lokaler Zeitung.
Malte Markhoff sollte fortan mein absolutes Vorbild werden. Ich begann mich sogar dabei zu erwischen, dass ich seine Gestik nachahmte oder versuchte (blieb bestimmt bei dem Versuch) zu kopieren, wie er in seiner bedächtigen und ultra-genauen Weise 1:1-Formulare für RN-Satzspiegel bemalte. Die pädagogisch aufmunternden Korrekturen an meinem Schreibstil, die erläuternden Tipps, wie man korrekt eine Zeitungsseite aufteilt, dass sie dem Leser, der Leserin später ebenso überschaubar wie liebkosend fürs Betrachterauge in den Briefkasten gestopft wurde, sie gaben mir im ersten Volontärsjahr wegbereitende Prägungen mit auf den inzwischen hinter mir liegenden Berufsweg.
Seine Leidenschaft galt noch nicht völlig rückhaltlos den Pferden, aber Pferdestärken, die saßen unter der Haube eines MG Midget II (wenn meine Erinnerung mich trügt, korrigiere mich, Malte), und er konnte mich selig machen, wenn ich mal mitfahren durfte (geiles Teil). Auch die “Renner der Lüfte” waren noch nicht sein finales Ding. Aber von beiden erzählte er. Und bei den Einzelheiten in Sachen Taubensport lernte ich manches, womit ich manchen später verblüffte. Die Sachen mit den Pferden hatte ich alsbald vergessen, “Fury” war schon früher nicht meine liebste Serie.
Und kürzlich sah ich im fratzebuch, dass Malte sich über Tauben-Nachwuchs in seiner Zucht gewaltig freute. Ich fragte neugierig nach, und um mich schlauer zu machen, verwies er auf seinen Blog, wo er übers Landleben zwischen Pferden und Tauben berichtet. Ich las mit Spannung…“
Hier geht´s zum Projekt Unna http://dasprojektunna.de/2014/05/05/vom-rennpferd-zu-pfeilschnellen-tauben-juergen-malte-markhoff-zuechtet-sich-in-die-erfolgsspur/